Die Verwertung von Klärschlämmen wird in Zukunft zunehmend eingeschränkt werden:
• Eine Deponierung ist seit dem
1. Januar 2005 ausgeschlossen.
• Durch Flächenverknappung und Nutzungseinschränkung
wird auch eine landbauliche Verwertung in Zukunft
weiter abnehmen.
Hier sind nachhaltige
Lösungen gefragt.
Fäkom pro – die Fäkalschlammvererdungsanlage ist eine Weiterentwicklung der Klärschlammvererdung und behandelt die Fäkalschlämme aus Kleinkläranlagen,
bevor sie in einer kommunalen Kläranlage mitverarbeitet werden müssen.
• Die Volumenreduzierung
beträgt 90%.
• Der Rohschlamm wird auf 35% bis 50% Trocken substanzen entwässert.
• Die organische Masse wird bis
zu 50% reduziert.
• Das Filtratwasser kann zum Beispiel in einer Pflanzenkläranlage gereinigt werden.
• Schlammabfuhr und Schlammanlieferung kann durch Betriebe vor Ort geschehen.
• Da nur ortseigene Schlämme behandelt werden, ist die Akzeptanz für eine regionale landbauliche Verwertung höher.
• Der Betrieb ist wartungsarm und erfordert
nur einen
geringen Personaleinsatz.
• Wird der Fäkalschlamm aus der kommunalen Kläranlage herausgehalten, hat diese Reserven zum Beispiel für Neuanschlüsse.
Über die gesamte Vegetationsperiode wird die Fäkom pro Anlage alternierenden Wechsel mit Fäkalschlamm beschickt. Dieser wässrige Schlamm verteilt sich auf den Vererdungsbeeten. Feststoffe werden dort zurückgehalten die
wässrige Phase wird über eine Sohldrainage der nachgeschalteten Sickerwasserbehandlung zugeführt.
Da eine thermische Verwertung von Abwasserschlämmen wegen des niedrigen Heizwertes wenig sinnvoll scheint, ist eine stoffliche Verwertung im Sinne der Kreislaufwirtschaft anzustreben.

Die Anzahl der Vererdungsbecken erlaubt es nach ca. 10 Jahren einzelne Beete für ein Jahr aus dem Betrieb zu nehmen, um so eine geeignete Rotte stattfinden zu lassen. Das vererdete Material hat einen erdigen Geruch und ist von krümeliger Struktur.

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